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Seit Urzeiten haben sich die Menschen in Stammesgemeinschaften zu Drogen, Gesang und Getrommel zusammengefunden und haben extatische Tänze abgefeiert - man sieht es heute noch an den Naturvölkern, die der Zivilisation glücklich entgangen sind und also nicht rückverdummt werden müssen wie wir.
Diese Tänze sind teilweise sehr wild und gewalttätig und führen den einzelnen Teilnehmer zu einer überpersönlichen Erfahrung, wie man sie heute auch noch beim Fußballgröhlen oder bei einer Chaostageschlacht haben kann.
Schlichtweg eine Art Stammeserfahrung im wahrsten Sinne des Wortes "Stamm": Ganz nah an unserem natürlichen Zustand - was immer das auch sein mag. Irgendwas in Richtung bewußtes Unbewußtsein, Körper-Geist-Einheit und die ganze Hippie-Psycho-Terminologie. Dieser befreiende, sozusagen rückverdummte Zustand im besten Sinne ist die faszinierende Qualität des Pogos.
Verbundenheit bei gleichzeitiger Selbstbehauptung, ohne daß der überkandidelte Verstand dazwischenfunkt.
Sozialamt, Schulscheiße, Maloche, Kohlesorgen, Beziehungsstreß werden im Agieren und Reagieren voll aus dem Gehirn gepustet, und der ganze Mensch kann sich total zum Affen machen - was er in Wirklichkeit auch ist - ein Primat mit aufgeblasenem Bewußtsein, dem man von Zeit zu Zeit die Luft rauslassen muß. |
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