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Verletzungsrisiko und Pogoausrüstung
Beim Pogo gibt es statistisch gesehen weniger Verletzte als beim Handball, Fußball, Reiten, Golf und anderen leistungshetzerischen Sportarten. In meiner langjährigen Praxis (Gynäkologie? Haha) habe ich selten schwere Verletzungen beim Pogo gesehen: n’ Beinbruch, gesplitterter Ellbogen, Leute die sich Platzwunden am Lautsprecher geholt haben, Kreislaufkasperl (zuviel Speed), Schnittwunden an Flaschenscherben...

Sehr gefährdet sind die Fußgelenke und die Zehen - also Doc Martens mit Stahlkappen ab 8-Loch (über die Knöchel). Die Docs haben auch eine sehr breite Laufsohle. Damit ist die Gefahr des Umknickens verringert. Die guten Schuhe wirken sich natürlich auch positiv auf die sehr gefährdeten Kniegelenke aus - die man eigentlich nicht schützen kann, sonst käme man wie ein Eishockeyspieler daher (und bekäme extra noch mehr eingeschenkt).

Die Hände und Unterarme sind wegen der Scherben und den Nietenjacken der anderen gefährdet - Nietenarmbänder und fingerfreie Lederhandschuhe sind das Optimum. Empfehlenswert ist auch eine vernietete Jacke oder Weste aus reißfestem Leder/Jeansstoff - Heckenpoger können Euch dann nur unter Schmerz von hinten stoßen.

Frauen sind stabile T-Shirts zu empfehlen - außer sie stehen auf "Oben-Ohne-Pogo" (fällt also unter moralische Verletzungen). Dazu fällt mir die Anekdote ein, wie der Lepra von den Ausgebombten als Flexhead ritterlich einer jungen Dame, die beim Pogo ihr Hemderl zerrissen bekam und barbusig dastand, mitten während seines Auftrittes sein T-Shirt angedeihen ließ - ein Gentleman.

Am gefährlichsten sind die American Football-Situationen, wenn mehrere Leute im Pulk stürzen und der unterste irgendein Gliedmaß (welch Wort!) in einer Hebelposition hat - sechs Leute auf Deinem Kniegelenk - mmmmm.

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